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Schwerpunkte des ANH Berlin in der neuen Förderphase



Im April 2010 ist das Ausbildungsnetzwerk Hochtechnologie Berlin (ANH Berlin) in eine neue Projektphase gestartet. Neben der Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze in Hochtechnologie-Forschungseinrichtungen und forschungsnahen Unternehmen gibt es einen weiteren Schwerpunkt in der Arbeit des ANH: Die Anschlussfähigkeit von dualer Ausbildung zum Bachelor-Studiengang Mikrosystemtechnik soll gezielt unterstützt und gesichert werden.

Hemmnisse durch gezielte Unterstützung und Information beseitigen

Qualifizierte Fachkräfte sind eine wesentliche Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg. Vor allem kleinen Unternehmen fehlt es häufig an Informationen und bedarfsgerechter Hilfe beim Einstieg in die Berufsausbildung. ANH Berlin unterstützt bei allen Aspekten von beruflicher Ausbildung: von der Beratung hinsichtlich passender Ausbildungsberufe, über die Unterstützung bei der Bewerbersuche und -auswahl bis hin zu Anmeldeformalitäten und Prüfungsvorschriften. Auch bei der Suche nach Partnern, um alle Ausbildungsinhalte abdecken zu können, wird Unterstützung angeboten.
In Deutschland gibt es zudem ca. 340 duale Ausbildungsberufe. Das wissen die wenigsten Schulabgänger und orientieren sich oft an traditionellen und aus dem Alltag bekannten Berufen. Dabei sind in den vergangen Jahren zahlreiche neue Berufsbilder mit ausgezeichneten Zukunftsperspektiven wie etwa MikrotechnologInnen entstanden. Insbesondere Nachwuchskräfte mit technisch-naturwissenschaftlicher Ausbildung werden in vielen Branchen gesucht.

Bildungssystem transparenter und durchlässiger machen

In enger Zusammenarbeit mit Betrieben entwickelt ANH Berlin Zusatzmodule, um Lehrinhalte praxisnah aufzubereiten und die Aufstiegschancen nach der beruflichen Ausbildung zu verbessern. Damit soll es auch einfacher werden, nach der Berufsausbildung den Schritt an die Uni zu schaffen. Darüber hinaus sollen beispielsweise im Beruf Mikrotechnologe/-in Teile der Ausbildung für den „Bachelor Mikrosystemtechnik und Optische Technologien“ anerkannt werden.

Weitere Informationen und zum Stand der Arbeit erfahren Sie hier demnächst mehr.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Projektkoordinatorin Uta Voigt:
Tel.: 030-6392 2596
Mail: Uta.Voigt@zemi-berlin.de


letzte Änderungen: 20.9.2011 9:47