Wir unterstützen und beraten Sie gern!

Das Aus- und Weiterbildungsnetzwerk Hochtechnologie mit Sitz am Ferdinand-Braun-Institut in Adlershof berät interessierte Jugendliche und Unternehmen/Forschungseinrichtungen zu allen Fragen rund um das Thema Ausbildung. Schwerpunkt und Kompetenz liegt dabei auf MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) mit besonderer Ausrichtung auf den Hightech-Bereich (Photonik: Mikrosystemtechnik/Optische Technologien).

Unsere Projekte

HAI - Hightech-Ausbildung im Cluster Optik Berlin-Brandenburg

Mit dem über das JOBSTARTER plus-Programm geförderte Projekt soll die Qualität der dualen Ausbildung in der Region gesichert werden und weiter steigen. Ziel ist es, durch umfassende Informationen und praxisnahe Angebote für realistische Vorstellungen bei Betrieben ebenso wie bei Auszubildenden zu sorgen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollen im Rahmen von HAI bei der Besetzung der freien Ausbildungsplätze gezielt beraten und unterstützt werden, um eine qualitativ hochwertige Ausbildung anzubieten. Dazu bildet das FBH-Team Ausbildungsverantwortliche weiter und evaluiert die Zufriedenheit bei Auszubildenden – und will so langfristig auch die Abbruchquote senken. Dabei rücken junge Frauen und Studienaussteigerinnen und -aussteiger als potenzielle Auszubildende für den Hochtechnologie-Bereich stärker in den Fokus.

Über JOBSTARTER plus Betriebe unterstützen, Ausbildung gestalten, Fachkräfte gewinnen: Mit dem Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER plus fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bundesweit die Verbesserung regionaler Ausbildungsstrukturen. Die JOBSTARTER plus-Projekte unterstützen mit konkreten Dienstleistungen kleine und mittlere Unternehmen in allen Fragen der Berufsausbildung und tragen so zur Fachkräftesicherung bei. Durchgeführt wird das Programm von der Programmstelle JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

 

 

beMINT. Berufsperspektiven zum Anfassen

Das durch die Berliner Wirtschaft geförderte Projekt beMINT ermöglicht erstmalig die effektive Verzahnung von verschiedenen Aspekten in der Berufswahl - Begeisterung und Interesse für Naturwissenschaft und Technik wecken, praktisches Experimentieren, Bera­tung zu Ausbildungsberufen und Karrieremöglichkeiten, Berufsorientierung „vor Ort“ - d.h. Einblick in reale Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen verbunden mit der Vermittlung von Ausbildungs­plätzen. Es setzt daher neue Standards für die Bildung sowie Berufsorientierung im MINT-Bereich. Schüler/-innen werden durch alltags- und schulrelevante Experimente dort abgeholt, wo sie sind und möglichst erst „losgelassen“, wenn ein passender Ausbildungs- oder Studienplatz gefunden wurde.

Gleichzeitig werden KMU und Forschungseinrichtungen im MINT-Bereich entsprechend des speziellen Bedarfs in Ausbildungs­fragen unterstützt: Bei der Wahl des passenden Ausbil­dungs­berufes, beim Ausbildungsmanagement, beim Recruting und bei der Verbundausbildung.

beMINT zielt auf ein sensibles Matching von Unternehmen und Auszubildenden, das nicht nur für die erfolgreiche Umsetzung der Ausbildung sondern auch für eine Weiterbeschäftigung im Anschluss sehr wichtig ist. Hier ist die spezielle Konstellation der Partnerschaft - Netzwerk der Schülerlabore – Berufsschule – FE von besonderem Nutzen. Durch die Verknüpfung von beiden Säulen der dualen Ausbildung entsteht eine win-win-win Situation für Betrieb, Schule und Auszubildende.

Verbundpartner:
Ferdinand-Braun-Institut (FBH), Oberstufenzentrum Lise Meitner (LMS), Schülerlabor-Netzwerk GenaU.

Folgende Mitglieder des Netzwerks GenaU bieten im Rahmen von beMINT ab 2017 Experimente an:

  • DEIN LABOR (Technische Universität Berlin)
  • DLR_SCHOOL_LAB BERLIN (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.)
  • MICROLAB (Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik und Lise-Meitner-Schule Berlin)
  • NAWITEX (Technische Hochschule Wildau)
  • PHYSIK.BEGREIFEN (Deutsches Elektronen-Synchrotron)
  • DESY UNILAB ADLERSHOF (Humboldt-Universität zu Berlin)

Die Berliner Wirtschaft finanziert Projekte der beruflichen und akademischen Bildung und des Wissenstransfers sowie der Integration von Flüchtlingen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. beMINT wurde in der zweiten Förderperiode aus einer Vielzahl eingereichter Projektideen als eines der wirtschaftsgeförderten Bildungsprojekte ausgewählt.

PHABLABS 4.0

Das Projekt PHABLABS 4.0 hat das Ziel die Photonik als Schlüsseltechnologie und Innovationstreiber für die Gesellschaft bekannter zu machen. Dafür werden in enger Zusammenarbeit von Universitäten und Instituten sowie mit FabLabs (Fabrication Laboratories) in 10 europäischen Ländern Workshops, Projekte und Toolkits entwickelt. Unterschiedliche Zielgruppen - Schülerinnen und Schüler, Studierende, junge Berufstätige und Techniker - erhalten die Möglichkeit die Photonik praktisch kennen zu lernen.

Das FBH arbeitet in Kooperation mit der TH Wildau und dem dort ansässigen ViNN:Lab an einem Workshop zur Polarisation von Licht und einem Projekt das Licht und Musik miteinander verknüpft.

Ab Juli 2017 werden die ersten Schülergruppen (im Alter von 10-14 bzw. 15 -18 Jahren) beginnen, die Workshops und Materialien zu testen. Details zum Workshop und möglichen Terminen veröffentlichen wir hier voraussichtlich ab April. Interessenten können sich dann direkt im ViNN:Lab anmelden.

PHABLABS 4.0 wird im Rahmen des EU-Programms Horizon 2020 gefördert.
Laufzeit: 01.12.2016 – 31.05.2019
Beteiligte Länder: Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Litauen, Niederlande, Österreich, Spanien

http://www.phablabs.eu/